Direkt nachdem die Profi-Rennradfahrer gestartet waren, rollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten GIRO inklusiv auf die Strecke. Rund 100 Männer, Frauen und Kinder, mit und ohne Behinderung warteten auf den Startschuss. Um 12.10 Uhr war es dann endlich soweit mit einem lauten Knall machte sich das Starterfeld auf die Strecke. Liegeräder, Elektro-Rollfietsen, Tandem und ganz normale Hollandräder fuhren an den zahlreichen Zuschauern im Start- und Zielbereich vorbei und ehe man sich's versah, kam schon die ersten Fahrerinnen und Fahrer wieder ins Ziel. Knapp 11 Minuten brauchten die Schnellsten auf dieser Strecke - allen voran Hendrik Renner, der dieses Distanz - zumindest hinsichtlich der Kategorie Geschwindigkeit - für sich entscheiden konnte. Das "ulkigste" Fahrrad wurde bei der Siegerehrung durch Hans Peter Durst persönlich ausgewählt. Der zweifache Goldmedaillien-Gewinner von Rio lies es sich nicht nehmen, beim ersten GIRO inklusiv mitzufahren und hinterher auch die Preise zu überreichen. "Das ist eine ganz tolle Sache, die hier passiert", findet der Leistungssportler und freute sich sichtlich mit Maren Schürer über ihren Preis. Die 10 Kilometer-Distanz konnte Jörg Lambke für sich entscheiden. Georg David nahm den "Genießer-Preis" entgegen - er hatte jeden Meter der Strecke am längsten ausgekostet. Ein richtig toller Tag in Wadersloh, so waren sich alle Beteiligten einig und an der ein oder anderen Stelle wird schon an einer Fortsetzung gebastelt - "Bis zum nächten Mal" - so klang es jedenfalls von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 1. GIRO inklusiv auf dem Weg zum Start.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 1. GIRO inklusiv auf dem Weg zum Start.