Inklusion ohne Selbstbestimmung verkommt zu einer leeren Formel. Denn soziale Inklusion setzt neben der gleichberechtigten Partizipation auch eine individuelle Autonomie voraus, einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Das Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung ist daher einer der zentralen Grundgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention.

Bereits in den allgemeinen Grundsätzen wird auf die Bedeutung der Achtung von Autonomie und die damit verbundene Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, Bezug genommen (Artikel 3a).