Persönliche Assistenz. Mehr als nur Hilfe.

Die in dieser Ausstellung porträtierten Menschen veranschaulichen, wie wichtig für sie die Persönliche Assistenz ist. Mithilfe der Persönlichen Assistenz bestimmen Menschen mit Behinderung ganz individuell Form, Art, Umfang und Ablauf ihrer Unterstützung.

Anstelle einer fremdbestimmten Betreuung ermöglicht die Persönliche Assistenz mit dem Instrument des Persönlichen Budgets eine selbstbestimmte Lebensführung und entlastet Angehörige und Freunde. Auch für die Assistierenden selbst ist die Aufgabe sehr erfüllend und zumeist mehr als einfach nur ein Job. Lassen Sie sich anhand der folgenden Zitate davon überzeugen:

Die Persönliche Assistenz von Katja Fellenberg berichtet

„Ich will als Assistentin arbeiten und nicht als Betreuerin.“
Marleen Krickenberg, Persönliche Assistentin

Katja Fellenberg

„Ich entscheide, wann ich was, wie, wo machen möchte Wenn ich nachts um die Häuser ziehen will, müssen meine Assistenten da durch.“
Katja Fellenberg, Budgetnehmerin

Björn Bovenschulte

„Ich habe vorher schon in Altenheimen und im Krankenhaus gearbeitet, Die Persönliche Assistenz ist meine Berufung geworden – ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen.“
Björn Bovenschulte, Persönlicher Assistent

Pierre Rangosch

„Meine Oma ist entlastet. Sie braucht sich keine Sorgen machen. Sie weiß, ich bin gut aufgehoben. Wenn sie mal nicht mehr da ist, mir passiert nichts. Ich bin sicher!“
Pierre Rangosch, Budgetnehmer

Heiner Sartison

„Man muss klare Anweisungen annehmen können (…); ob ich das so machen würde oder nicht, ist dabei völlig wurscht.“
Heiner Sartison, Persönlicher Assistent

Martina Siehoff

„Wenn man jemanden bittet, etwas zu tun, dann sollte der genau das tun und nicht noch mit einem Programmpaket kommen.“
Martina Siehoff, Budgetnehmerin